Belege
Fälle aus der Beratung
Diese Fälle stammen aus meiner Beratung. Sie sind anonymisiert und werden mit Einverständnis der Betroffenen veröffentlicht. Ein Einzelfall lässt sich nicht verallgemeinern — die meisten zeigen, wie eine Risikovoranfrage abläuft und was dabei herauskommen kann; einer zeigt die andere Seite: was von der gesetzlichen Absicherung bleibt, wenn keine private besteht.
Kaufmännische Angestellte · 27 Jahre
Kaufmännische Angestellte, 27, vier dokumentierte Diagnosen
Normalannahme — ohne Ausschlussklausel und ohne Risikozuschlag, über die volle beantragte Rente von 2.000 Euro im Monat, beim angefragten Versicherer.
Arzt · 28 Jahre
Arzt, 28, Kreuzbandriss im Knie
Annahme mit genau einer Ausschlussklausel: dem linken Kniegelenk. Kein Zuschlag, keine weiteren Einschränkungen — alles außer dem vorgeschädigten Knie bleibt voll versichert, über die volle beantragte Rente von 3.500 Euro im Monat, beim angefragten Versicherer.
Büroangestellte · 27 Jahre
Büroangestellte, 27, Kniearthrose in beiden Knien und Bergsport
Annahme mit Ausschlussklausel für die Kniegelenke — kein Zuschlag, auch nicht für den Bergsport. Alles außerhalb der Knie bleibt voll versichert, über die beantragte Rente von 1.500 Euro im Monat, beim angefragten Versicherer.
Ingenieur · 47 Jahre
Ingenieur, 47, sechs Diagnosen — und keine gesetzliche Rente
Ablehnung. Der Bescheid stellt fest: weder teilweise noch voll erwerbsgemindert — trotz der aufgezählten Diagnosen sei er mit der verbliebenen Leistungsfähigkeit in der Lage, mindestens sechs Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig zu sein. Keine Rente.